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„Ökologie: Eine jüdische Perspektive“ (2)

„Ökologie: Eine jüdische Perspektive“ ein Beitrag von Rabbiner Yehuda Levi Rabbiner Yehuda Levi DEM MENSCHEN OBLIEGT DIE SACHGERECHTE VERWALTUNG DER WELT. WIR DÜRFEN NICHT ABSEITS STEHEN UND ZUSCHAUEN, WIE DIE WELT ZERSTÖRT WIRD. Bevor wir darauf hören dürfen, die Probleme der Ökologie im technologischen Zeitalter zu lösen, müssen wir diesen Problemen auf den Grund gehen. Sie liegen vor allem in unserer grundlegenden Haltung hinsichtlich des Zwecks unseres Lebens – in unserer Wahl der Prioritäten. In der säkularen Gesellschaft ist die oberste Priorität Eigeninteresse. Jedes Gefühl der Verantwortung gegenüber der Welt im weitesten Sinne ist, wenn es überhaupt existiert, äußerst sekundär. Wir wollen das anhand eines typischen Beispiels illustrieren. Ein gewisser Industriezwang benutzt ein sehr wirtschaftliches Produktionsverfahren, das gleichzeitig aber zur Zerstörung der schützenden Ozonschicht in der Atmosphäre beiträgt. Würden wir dem Manager eine Gesellschaft dieses Industriezweiges die Anwendung eines alternativen Verfahrens vorschlangen, das zwar die Verschmutzung reduziert, aber teurer ist, würde er antworten: „Meine Verantwortung gilt in erster Linie den Aktionären. Ich habe nicht das Recht, sie zur Reduktion ihrer Profite zu veranlassen, um die Qualität der Atmosphäre in fünfzig Jahre von heute zu bewahren.“ Von einem säkularen Standpunkt aus kann man diesem Argument nur schwer etwas entgegengehalten. Die säkulare Anschauung Die gegenwärtige Bemühungen, um diese Tendenz zu bremsen, konzentrieren sich vor allem auf die Gesetzgebung, mit der der Öffentlichkeit Beschränkungen auferlegt werden sollen. Diese Methode ist aber nur limitiert wirksam und hat manchmal sogar kontraproduktive Effekte infolge der komplizierten Bürokratie (1). Flankierende Propagandaaktionen zur Gewinnung der öffentlichen Unterstützung sind weitgehend auch wirkungslos, weil ihnen die rationale Basis fehlt. Der Geist des „Nach uns die Sintflut“ lässt sich nur schwer besiegen. Die Tora-Ansicht Die Tora befasst sich mit diesen Problem, indem sie uns hilft, unsere Motivation zu ändern. Spezifisch: „Die ganze Tora dient der gesellschaftlichen Harmonie.“(2) Und: „(Berücksichtige die Wünsche Deines Nächsten) --- das ist die ganze Tora.“(3) Die Tora formt die Persönlichkeit des Menschen auf zwei Ebenen. Sie arbeitet auf dem kognitiven Niveau, indem sie eine rationale und integrierte Ideologie und Weltanschauung offeriert, die der gesellschaftlichen Harmonie förderlich sind. Sie wirkt entlang von Verhaltensmustern, indem sie ein System von Regelungen vorschreibt, welche im Detail die erforderliche Handlungsweise in bestimmte Situationen fixieren. Dadurch, dass sie ein Bewusstsein für den göttlichen Ursprung des vorgeschriebenen Verhaltenskodex des jüdischen Gesetzes entwickelt, nährt die Tora die innere Motivation, womit sie gleichzeitig den Bedarf für einen extern auferlegten Zwang und die damit verbünden Bürokratie reduziert. Was sagt die Tora zu unserer Thematik? Als Gott das erste Paar schuf, segnete er es: „Fühle die Welt und erobere sie.“ (4) Eroberung kann die Ausbeutung zum Zweck haben, oder aber die Entwicklung. Woran hat der Schöpfer gedacht? Unsere Weisen beantworten diese Frage in einem Midrasch: „Als Gott den ersten Menschen schuf, führte er ihn zu allen Bäumen im Garten Eden und sagte zu ihm: ‚Schau Dir mein Werk an, wie wunderschön und hervorragend es ist … Achte darauf, meine Welt nicht zu ruinieren und zu zerstören, denn, solltest Du sie ruinieren, wäre niemand nach Dir, um sie zu reparieren.‘“ (5) Wir sehen hier, dass für die Tore der Mensch verantwortlich ist für die ordentliche und passende Verwaltung der Welt. Deshalb dürfen wir nicht abseits stehen und zuschauen wie die Welt zerstört wird. Das Problem des exzessiven Konsums Das ökologische Problem hat noch eine andere Ursache. Vor zweihundert Jahren publizierte der Ökonom Thomas Malthus eine These, gemäß welcher die Menschheit über eine eingebaute. Tickende Zeitbombe verfügt. Die Weltbevölkerung vermehrt sich in einer immer rascher waschsenden Rate, mit welcher die Rate, mit welcher die Rate der Nährungsmittelproduktion unmöglich Schritt halten kann. Diese These ist zwar rational, doch ist sie höchst irreführend. Forschungsarbeiten jüngeren Datums gelangten zum Schluss, dass dies überhaupt nicht das vordringlichste Problem ist. Ein Faktor von wesentlich größerer Wichtigkeit ist der durchschnittliche individuelle Konsum, der mit einer viel höheren Rate wächst als die Bevölkerung, wie die folgenden Zahlen beweisen: Im Verlauf von dreißig Jahren hat die Weltbevölkerung sich verdoppelt, während Pro-Kopf-Energiekonsum in der gleichen Periode um das Achtfache gewachsen ist. Wir können die Tatsache hinzunehmen. Dass in Nordamerika und Westeuropa zehn Prozent des Bevölkerung 50% der globalen Energie konsumiert. Die wirkliche Gefahr für die Welt erwächst demgemäß aus diesem exzessiven Konsum. Nicht nur werden sie Energievorräte der Welt geplündert, sondern dieses Konsumverhalten ist auch der Hauptgrund für die Erwärmung der Atmosphäre. Die Wurzel des Problems liegt in einer egoistischen Weltanschauung, welche den persönlichen Konsum über das essentiell Nötige hinaus aufbläht. Dieser Über-Konsum manifestiert sich auch in unserer Benutzung der Rohmaterialien. Er lässt sich sogar auch in unseren Essengewohnheiten finden. Vergessen wir nicht, dass die Produktion von einem Kilo Rindfleisch 16 Kilo Getreide benötigt. (6) Die Menschen sind sich dessen wohl bewusst, doch sind sie – und hier liegt das Problem – nicht bereit, entsprechend zu handeln. Der Tora-Zugang Das alles zeigt, dass die Wurzel des Problems in einer egoistischen Weltanschauung liegt, die den persönlichen Konsum über das Essentielle hinaus aufbläht. In Bezug auf dieses Problem weist die Tora uns an, „heilig“ zu sein, oder, in anderen Worten, nicht hemmungslos zu sein oder dem Luxus nachzuhängen. (7) („Kadosch“ das hebräische Wort für heilig, bedeutet Hingabe an ein Ideal.) „Noble Ideen“, ist man versucht, zu sagen, doch wie „lassen sie sich verwirklichen?“ Die Antwort auf diesen Entwurf liegt in der Halacha, dem jüdischen Gesetz. Die Halacha ist ein System strikter, detaillierter Forderungen, welche die Tora dem Juden auferlegt. Die Halacha interessiert sich nicht für die Weltanschauung des Einzelnen, und ihre Forderungen werden nicht beeinflusst von dieser. Im Gegenteil: Indem die Halacha die Aktionen der Menschen führt und dabei seinen Charakter gemäß den Grundsätzen der Verhaltenspsychologie formt, unterstützt sie die Ideologie, was ihr gestattet, die Weltanschauung des Menschen, und somit auch sein Benehmen, zu fördern. Wie in allen Bereichen des Lebens verfolgt die Tora bezüglich der Umweltqualität nicht nur erhabene Ziele. Vielmehr setzt sie die Halacha im Dienste ihrer noblen Konzepte ein, was die abstrakte Vision zu einem funktionierenden Prinzip in der Gesellschaft transformiert. Die Tora verfolgt dies auf zwei Ebenen: Einmal durch Gesätze, welche uns ein Bewusstsein für unsere Verpflichtungen gegenüber Gesellschaft und Umwelt einimpfen. Dann zweitens durch andere Mizwot (Gebote), welche uns in Selbstkontrolle üben, und damit in Heiligkeit und der Akzeptanz des göttlichen Dienstes. Diese Mizwot verändern die egoistische Orientierung und lehren uns, uns von Idealen leiten zu lassen und nicht einfach von Wünschen. Diskutieren wir im Folgenden einige von der Tora erteilten Gebote, die ihrem Wesen nach ökologisch sind. Schaden für Mitmenschen Im Gebot, den Mitmenschen wie sich selbst zu lieben (8), hat die Tora uns einen echt großen Grundsatz vermittelt (9), der aber reine Utopie geblieben wäre, wäre er nicht in der Halacha verankert worden. Einer der halachischen Bereiche, der uns beibringt unseren Mitmenschen zu lieben und uns um sein Wohlergehen zu kümmern, ist der Bereich „Schaden für Mitmenschen.“ Es handelt sich um einen breiten Themenkreis, der auch einen bedeutsamen Einfluss hat auf die Ökologie. Die Tora beschäftigt sich eingehend mit der Verantwortlichkeit des Besitzers für Schäden, die durch sein Besitztum entstanden sind. Manchmal entstand ein Schaden nur indirekt durch ein Stück des Besitzers, oder sogar durch einen Gegenstand, der technisch ihm gar nicht gehörte. Im Falle eines Schadens durch ein lebloses Objekt werden solche Schäden als „von einer Grube verursachte Schäden“ klassifiziert. Die Verantwortung lastet auf der Person, welche die Grube im öffentlichen Bereich ausgegraben oder aufgedeckt hat. (10) In diese Kategorie fallen Schäden, die eine auf die Straße geworfene Bananenschale verursacht hat, oder gefährlicher, über den ebenfalls in der Öffentlichkeit debattiert werden wird. Wenn das Objekt durch natürliche Kräfte transportiert, wie den Wind, gehört es in die Kategorie „Feuer“ (11), die auch Schäden einschließt, die durch die Verschmutzung von Luft- und Wasserwegen entstanden sind. Überraschenderweise werden wir gewarnt, dem Nächsten auch dann keinen Einkommensverlust zuzufügen, wenn er keinen legalen Anspruch darauf hat (12). Der Grundsatz, wonach man „das Wasser seines Brunnens nicht umleiten soll, wenn Andere es brauchen“, findet sich in der Mischna (13). Ein Jude ist sogar verpflichtet, einen seinem Mitmenschen durch eine externe Kraft drohenden Schaden zu verhindern. (14) Die Weisen des Talmuds dehnten diese Regeln auch auf psychologische Störungen aus, wie etwa die möglichen Beobachtungen durch den Mitmenschen, Lärmeinwirkungen usw. Wer unter solchem Ungemach leidet, darf an die Gerichte gelangen, damit diese den Mitmenschen zwingen, den Grund für das Ungemach zu beseitigen. Dann kann die Entfernung der Ursache des Geräusches einschließen, auch wenn das Geräusch selber nur indirekt mit der Ursache zusammenhängt (15), und auch für den Fall, dass die Entfernung dem Besitzer finanzielle Probleme schafft. Basierend auf diesen Regeln, formulierte Ryvasch folgenden Leitsatz: „Man darf nicht seinen eigenen Besitz vor schaden schützen, wen dadurch seinem Nächsten Schaden entsteht.“ (16) Dieses Prinzip könnte als richtungweisend in der modernen Gesetzgebung für Verschmutzungskontrolle dienen. Vier spezielle Störaktionen ziehen gemäß jüdischem Gesetz ganz besonderes legale Aktionen nach sic: Rauch, Abwassergeruch, Staub und ähnliche Spraygase, sowie Vibrationen. (17) Auch wenn er zuerst seine Zustimmung erteilt hat, kann der betroffene Nachbar diese nachtäglich zurückziehen. Es handelt sich hier um Formen der Verschmutzung, die bis heute die Ursachen für große Besorgnis sind. Die Halacha limitiert speziell die Nähe gewisser Industrievorgänge zur Stadt, um die Luftverschmutzung in der Stadt zu verhindern. Eingeschlossen ist das Dreschen vom Getreide (wegen des Häcksels), die Verarbeitung von Tierleichen, Gerbereien (wegen des Geruchs) und Hochhöfen (wegen des Rauchs). (18) Vor allem Gerbereien auf Gegenden östlich der Stadt beschränkt.(19) Rein ästhetischer Schaden wie das Wegwerfen von Abfällen an öffentlichen Plätzen ist ebenfalls im Gebot der Schadensverhinderung eingeschlossen. Den Wert, den die Tora der Schönheit beimisst, haben wir bereits erwähnt. Es ist daher offensichtlich, dass rein ästhetischer Schaden, wie das Wegwerfen von Abfällen an öffentlichen Stätten im Verbot der Schadensverursachung eingeschlossen ist - wenn schon nicht gemäß ihrem Geist. Wir finden zumindest ein Beispiel für solche Gesetzgebung: Hochöfen waren verboten in Jerusalem, weil der Rauch die Wände der Häuser schwärzte, „und das ist eine Schande“. (20) All dies ist nur eine kleine Auswahl von über hundert Paragraphen im Kodex des jüdischen Gesätzes (21), die sich mit den Mitmenschen verursachten Schäden befassen, die vorwiegend umweltschützerischer Natur sind. Wer diese Gesetze im täglichen Leben studiert und anwendet, wird rücksichtsvoll und vernünftig, und wird die Umwelt nicht leichtfertig schädigen. Er wird sich im Allgemeinen zurückhalten, Schaden zu verursachen, insbesondere Umweltschaden. Einen psychologischen Revolution (22) Auf der Suche nach den Ursachen der Probleme der ökologischen Zerstörungen, seien diese Industrieller Natur oder von Konsumenten verübt, gelangen wir zum Schluss, dass sie hauptsächlich im Egoismus der Menschen begründet liegen. Wenn der persönliche Vorteil an der Spitze der prioritätenliste steht und Jeder versucht, seine eigene Machtsphäre auszuweiten, dann müssen die expandierenden Sphären zwangsläufig kollidieren, was Knappheit und Konflikte schafft. Das stärkt eine Situation, in welcher die Menschheit auf einen massiven ökologischen Abbau hin marschiert – außer, sie findet eine alternative zu dieser im wesentlichen egozentrischen Orientierung. Hier tritt Tora auf den Plan. Sie setzt sich ein für eine Eliminierung der primären Ursachen des Konflikts, indem sie ein der ganzen Menschheit gemeinsames Ziel offerier: Sie will uns loyalen Dienern Gottes machen. Ein solcher Diener wird danach trachten, die Instrumente zu erwerben, die er für einen Erfolg in seinem Beruf braucht – aber nicht mehr. Als Resultat wird er nicht nach einer unbeschränkten Ausweitung seines Einflussbereichs streben. Eine solche Weltanschauung transformiert auch die ganze Schöpfung zu einem Mittel für und einem Partner im Dienst an Gott. Letzten Endes wird alles Bestandteil eines winzigen Systems sein, dessen Komponenten an das Gemeinsame Ziel beitragen werden. Wenn „Mizwot nur als Mittel zur Verfeinerung der Menschheit gegeben worden sind“, (23) dann behandeln die Tora und ihre Mizwot die Probleme der Umweltqualität auf eine höchst fundamentale Weise. Sie beinhalten auch sie einzige Lösung für das Problem der Ökologie: eine Neubildung des menschlichen Charakters. Vielleicht ist das Botschaft von Jechezkels Vision (24), als ihm verschmutztes Meer gezeigt wurde, in dem die Fische und jede andere maritime Leben schon fast ausgelöscht war. (25) Dann erschien ein schwacher Wasserstrom von unten der Türschwelle des Tempels – „Wasser heißt“ Tora“ (26), und der Tempel ist nur der Schrein der Tora“. (27) Allmählich wuchs das Wasser zu einem großen Strom, an dessen Ufern alle möglichen Obstbäume gediehen, deren Blätter nicht welkten, und dessen Früchte nie aufhörten zu blühen. Wenn diese Wasser den Ozean erreichen, dann sind die Wasser des Ozeans geheilt, und alle Fisch und das maritime Leben kehren zur Gesundheit zurück. Hier haben wir die Vision von einem ökologischen Paradies dargestellt, das durch die Tora zur Wirklichkeit wird. Dieser Artikel ist ein Auszug aus „Compendium of sources in Halacha an the Envirnoment“, das von Canfei Nesharim im Frühling 5765 veröffentlicht worden ist. Für mehr Informationen über Canfei Nesharim und halachishe Aspekte des Umweltschutzes besuchen Sie www.canfeinesharim.org Fußnoten (1)M.Gerstenfeld, Envirnoment and confusion (Academon, Jerusalem,1994) (2)Babyl. Talmud Gittin 59b, von Sprüche der Vater 3:17 (3)Babyl. Talmud Schabbat 31a (cf. oben, Essay 12, Bemerkung 3) (4)Genesis 1:28 (5)Midrasch Rabba Prediger 7:13 s.v.Reeh. (6)F.M. Lappe „Diet for Small Planet, Ballentine (NY, 1975), pp. 11, 328 (7)Leviticus 19:2 un Kommentar des Ramban ad loc., Babyl. Talmud Yevamoth 201. (8)Leviticus 19:18 (9)Jerusalem. Talmud Nedarim 9:4 (10)Mischna Bava Kama 1:1 und Kommentare am Ort; ibid. Kap.3 (11)Loc.cit. (12)Babyl. Talmud Yevamoth 44a; (Mischna Yevamoth 4:11) (13)Gemäß SeMaG (neg. Nr. 229) und Meiri (Babyl. Talmud Yevamoth 44a), das Verbot basiert auf „Baal Taschchit“ (14)Babyl. Talmud Bava Metzia 31a; SA CM 259:9 (15)Babyl. Talmud Bava Bathra 23a, SA CM 155:39 (16)Responsa RYVaSh Nr.196. (17)SA CM 155:36. (18)Mischna Bava Bathra 2:8-9; SA CM 155:22-23. (19)Loc.cit. (20)Raschi Babyl. Talmud Bava Kama 82b. (21)SA CM Nr. 153-6. (22)Die Ideen in diesen Abschnitt sind vor allem von R.A. Carmell, „Judaism and the Quality oft he Envirnoment“, in Challenge, A. Carmell & C. Domb, Hrsg. (Feldheim 1976); 500-525. (23)Midrasch Rabba I 44:1 (24)Ezekhiel 47:1-12. (25)Der Prophet bezieht sich das „geheilte“ Wasser des Meeres; der weist auf eine vorherige Verschmutzung hin, seine Vision betr. Die Tiere rund um das Wasser: „Sie werden leben“, was andeutet, dass sie dem Tode nahe gewesen sind. Der hebr. Begriff zur Beschreibung des „ungeheilten“ Wassers ist „mutzaim“, was verwandt ist mit „tzoah“ – Fäkalien. Das weist nochmals auf Verschmutzung hin (Vgl. Könige 2, 10:27, wie gelesen), (26)Babyl. Talmud Bava Kama 17 a. (27)Der Zwecks eines Gebäudes wird durch den innersten Inhalt bestimmt. Im Tempel waren Tora und Gesetztafeln im Allerheiligsten. Vgl. Rabbi S.R. Hirsch zu Exodus 25:21. Abdruck mit freundlichen Genehmigung von KKL Deutschland und von www.aish.com, Aisch HaTorah, Jerusalem, von Rabbiner Yehuda Levi http://www.aish.com/h/15sh/i/48967316.html „Judaism and the Quality oft he Envirnoment“, in Challenge, A. Carmell & C. Domb, Hrsg. (Feldheim 1976); 500-525. (23)Midrasch Rabba I 44:1 (24)Ezekhiel 47:1-12. (25)Der Prophet bezieht sich das „geheilte“ Wasser des Meeres; der weist auf eine vorherige Verschmutzung hin, seine Vision betr. Die Tiere rund um das Wasser: „Sie werden leben“, was andeutet, dass sie dem Tode nahe gewesen sind. Der hebr. Begriff zur Beschreibung des „ungeheilten“ Wassers ist „mutzaim“, was verwandt ist mit „tzoah“ – Fäkalien. Das weist nochmals auf Verschmutzung hin (Vgl. Könige 2, 10:27, wie gelesen), (26)Babyl. Talmud Bava Kama 17 a. (27)Der Zwecks eines Gebäudes wird durch den innersten Inhalt bestimmt. Im Tempel waren Tora und Gesetztafeln im Allerheiligsten. Vgl. Rabbi S.R. Hirsch zu Exodus 25:21. Abdruck mit freundlichen Genehmigung von KKL Deutschland und von www.aish.com, Aisch HaTorah, Jerusalem, von Rabbiner Yehuda Levi http://www.aish.com/h/15sh/i/48967316.html