Gemeinde

Die Gemeinde und die Gemeinschaft sind im Judentum von zentraler Bedeutung. Ohne Gemeinschaft ist das Judentum nicht denkbar, keiner kann für sich alleine Jude sein. Eine Gemeinde zu haben, bedeutet auf die Unterstützung von Freunden zählen zu können. Gleichzeitig ist das Gemeindeleben auch eine Herausforderung: es geht darum, mit vielen verschiedenen Menschen zurechtzukommen und sich nicht zu isolieren. Der Grundsatz lautet: man soll sich mit den Anderen vertragen und mit ihnen zusammenleben, selbst wenn es manchmal schwierig ist. Ein herrliches Beispiel einer modernen jüdischen Gemeinschaft sind die Kibbuzim, die nach folgendem Prinzip funktionieren: was mir gehört, gehört auch dir. Eine Gemeinschaft, die auf gegenseitiger Hilfe und gemeinsamem Eigentum beruht. Diese Prinzipien können als ein Standpunkt in Auseinandersetzung mit den Entwicklungsproblemen von heute gesehen werden. Die Kibbuzim konnten an die gemeinschaftlichen Prinzipien anschließen, die in den jüdischen Gemeinden der Diaspora entwickelt wurden. Über neue Konsumformen, die nur innerhalb einer Gemeinde möglich sind, kannst du bald hier nachlesen.