Textilien

Deine Mita/Bett

Wir verbringen ca. ein Drittel unseres Lebens im Bett und deshalb ist es besonders wichtig, dass wir hier auf gute Materialien achten. Vergiss nicht, dass es im Judentum die Regel Pikuach Nefesch gibt, die besagt das wir unseren Körper und unsere Gesundheit besonders pflegen sollen. Das gilt auch für deinen Schlaf.

Um Möbel herzustellen, braucht es nicht nur Holz, sondern oft auch Kunststoff und Baumwolle. Versuche, Kunststoffe zu meiden und erkundige dich nach Baumwolle und unschädlichen Textilien. Ein einfacher Ratschlag: Verlasse dich auf deine Nase. Sachen die viel zu intensiv riechen, sind verdächtig. Oft werden schädliche Farben, Kleber und andere Gifte verwendet, um Teppiche, Sofas usw. zu färben und zu verschönern. Auch unser Bett – die Matratze, die Decke und der Bettüberzug - kann voller Giftstoffe sein. Die Konsumspezialisten warnen vor Giften in Decken und Matratzen. In einer herkömmlichen Matratze sind oft mehr Gifte enthalten als in einem Fass voller Erdöl.

Deine Matratze ist voller Polyester und Polyurethane, und enthält auch Materialien, die sicherstellen sollen, dass sie nicht brennt (falls jemand etwa mit einer brennenden Zigarette neben sich einschlafen würde). Diese Chemikalien verursachen ADHS, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Nierenstörungen und Kreislaufprobleme. Du musst deine Matratze nun nicht sofort wegschmeißen, aber kannst beim nächsten Einkauf darauf achten, dass du eine nicht toxische Matratze bzw. Bettdecke kaufst.

Im Judentum haben Träume eine spezielle Bedeutung. Jakobs und Josefs Träume haben es sogar in die Tora geschafft. Für Freud waren die Träume gar ein königlicher Weg zur Entdeckung der Seele – ob dies aber mit Giften und Toxinen gut gelingt?