Purim

Purim ist vielleicht kein Feiertag, an dem sich ökologische Motive aufdrängen wie bei Tu BiSchwat. Es ist definitiv ein Partytag. Man feiert die uralte Geschichte der schönen jüdischen Königin Esther, welche die Juden in Babylonien vor dem Schlächter Haman, dem Berater ihres eigenen Mannes, des persischen Königs Achaschwerosch, rettete. Damals passierte ein Wunder, und die Juden in Babylonien wurden nicht ausgelöscht. Das Böse wurde bestraft, und die Gerechtigkeit triumphierte. Purim ist also eine tolle Gelegenheit, zu feiern und eine Party zu machen.

Außer Spaß verursachen Purim-Partys oft Kopfschmerzen und Müllberge. Deine Feier muss jedoch keine Müllfabrik sein. Es ist vermeidbar, dass du hinterher riesengroße Säcke mit Plastikbechern, Plastikgeschirr und Papptellern wegschmeißen musst. Wir haben für dich ein paar Vorschläge, wie du es anders machen kannst.

Wir wissen, es ist toll, Sachen einfach zu entsorgen, anstatt Geschirr zu spülen, aber aus Erfahrung wissen wir: Nach der Party ist man eher nicht in der Stimmung, Müll zu sortieren. Nach dem Feier wandern auch alle Plastik- und Papiersachen in einen Sack und werden damit im unrecycelbaren Restmüll begraben. Daher ist es sinnvoller, Geschirr aus Porzellan zu verwenden. Zwar muss man für Einweggeschirr nicht viel zahlen. Ein wenig Mühe kann jedoch ein paar Bäume retten und verhindern, dass die Müllberge wachsen. Diese Berge brauchen wir nicht! Wenn du Mehrwegplastikbecher benutzt, belastest du die Umwelt etwa zehn Mal weniger, als wenn du Einwegbecher aus Plastik verwendest.

Auch Mischloach Manot kann aus dem Recycling-Material gebastelt werden, und gesunde Speisen beinhalten.

Hier findest du unseren Purim-Party Guide. Also lasst uns feiern, aber nicht verschwenderisch, nach dem Motto: nach uns die Sintflut!