Reisen

Wie schaut ein Klimakiller-Reiseszenario aus? Der Klimakiller-Tourist sitzt irgendwo weit im Ausland in seiner Hotelhochburg aus Beton, daneben liegt der Strand, an dem er sich bei 40 Grad Hitze mit dem Nachbarn um den Sonnenschirm schlagen muss, dabei weiß er nicht einmal wirklich, in welchem Land er nun eigentlich ist.

Wie schaut das Szenario eines umweltgerechten Urlaubs aus? Die „Gerechten“ fahren mit der Bahn auf den Bio-Bauernhof.

Zwischen diesen beiden Szenarien gibt es viele andere Möglichkeiten. Wir wollen dich zu einem Wanderurlaub überreden, auf das Reisen als Lebensform. Es lohnt sich, für länger wegzufahren und sich nicht nur als Tourist eine Woche an einem Ort aufzuhalten. Eine Reise lohnt sich dann, wenn du etwas von der lokalen Kultur mitbekommst. Das passiert während eines Wochenendes in Barcelona - für zehn Euro hin und zurück - eher nicht. Anders sieht es aus, wenn du als Freiwilliger ins Ausland gehst oder ein Auslandspraktikum machst. Nutze deine Reisezeit dahingehend, dass du etwas Positives lernst und bewirkst – nehme zum Beispiel an internationalen Austauschprogrammen teil. Suche dir deine Unterkunft nicht in einer internationalen Kette, die oft eine Müllfabrik ist, sondern nutze kleinere und trotzdem günstige Alternativen: Bed & Breakfest oder Couchsurfing können tolle Entscheidungen sein. Und vergiss nicht, am Schabbat die lokale Synagoge zu besuchen - klimaneutral zu Fuß.

Anbei ein Paar interessante Links:

Airbnb: https://www.airbnb.de/
Couch Surfing:http://www.couchsurfing.org/
Jewgether jüdisches Couch Surfing: http://www.jewgether.org